CHINA 8 zieht positive Bilanz
118.000 Menschen sahen China-Ausstellung an Rhein und Ruhr!
• Bundespräsident Joachim Gauck staunte über „Brücken,
die Kunst baut“
• Schirmherr Sigmar Gabriel: „Eine großartige Idee hatte
Erfolg“
• Kuratorisches Team zieht positive Bilanz
• Professor Walter Smerling: „CHINA 8 war ein Meilenstein
in der Ausstellungsgeschichte Nordrhein-Westfalens und des
Ruhrgebiets“
118.000 Menschen haben die CHINA 8-Ausstellung an Rhein und Ruhr besucht. Die Erwartungen der Initiatoren wurden deutlich übertroffen. „Unsere Ausstellung hat viele Menschen angelockt. Der Mix aus unterschiedlichen Stilarten und Perspektiven der chinesischen Kunst ist an Rhein und Ruhr auf fruchtbaren Boden gefallen.“ Und nicht nur an Rhein und Ruhr machte die Ausstellung Furore. Es wurde nationales wie internationales Publikum nach Nordrhein-Westfalen gelockt.“
Auch in China hat die Ausstellung große Beachtung in der Kunstszene gefunden und erhielt eine breite mediale Aufmerksamkeit. Eine Initiative, die Schule machen soll. Daher überbrachte Chinas Botschafter und die Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking die Einladung an Ausstellungsmacher Walter Smerling, ein Konzept für eine Gegenausstellung zeitgenössischer deutscher Kunst in China zu entwickeln. Für die Bonner Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Veranstalter von CHINA 8, ein großes Kompliment und eine schöne Herausforderung. „Wir werden die Gespräche mit der chinesischen Seite vertiefen. Aber wir brauchen noch etwas Vorlauf. Der Erfolg von CHINA 8 ist Maßstab und Verpflichtung für eine qualitativ gute Ausstellung in China“, betont Walter Smerling.
Viele junge Besucher und internationales
Publikum
Auswertungen der Besucherströme und ihrer Interessen
brachten das Ergebnis, dass fast 40 Prozent der
Interessenten an CHINA 8 unter 35 Jahre alt waren. Das
Angebot lockt also überproportional viele junge Menschen
an. Viele Besucher nutzen aktiv das Kombi-Ticket, das
einen einheitlich ermäßigten Eintritt für alle neun
Museen in acht Städten an Rhein und Ruhr garantiert.
Ebenfalls ein großes Plus für flächendeckend gute
Besucherzahlen: Der kostenlose Bus-Shuttle, der alle
Museen regelmäßig miteinander verband.
Mehr Kooperation wagen: CHINA 8 als Modell für die
Kulturinstitutionen an der Ruhr
„Der Publikumserfolg von CHINA 8 vertieft die
Zusammenarbeit an Rhein und Ruhr. Das Projekt beweist,
dass die Museen der Region durch Kooperationen auch
überregional mehr Beachtung finden“, betonte Ferdinand
Ullrich, Sprecher der RuhrKunstMuseen und Mitglied des
Kuratoriums. Das Ausstellungskonzept und die Auswahl der
Künstler überzeugten: Rund 500 Werke von 120
Künstlerinnen und Künstlern versammelte die weltweit
bislang größte museale Schau zeitgenössischer
chinesischer Kunst. Neun Museen in acht Städten an Rhein
und Ruhr präsentieren dabei Malerei, Skulptur,
Fotografie, Tuschzeichnung, Kalligrafie, Installation
und Objektkunst, außerdem Video- und Sound-Art.
Schirmherr Sigmar Gabriel eröffnete die Ausstellung in
Duisburg, Bundespräsident Joachim Gauck besuchte die
„Entree-Schau“ im NRW-Forum Düsseldorf. Beide zeigten
sich beeindruckt. Über 600 Erwähnungen allein in
nationalen Medien sorgten bundesweit für Rückenwind und
Neugier.
Der Versuch, der Kunst eines in vielen Dimensionen
unbekannten Landes einen Rahmen zu geben, schien gewagt,
aber er ist doch gelungen.
Gelungene Vermittlung und kritischer Dialog
Zahlreiche Führungen, Diskussionsveranstaltungen,
Workshops und Gespräche ergänzten das
Ausstellungskonzept. „Wir wollten die Kunst dieses
facettenreichen Landes nicht nur zeigen, sondern sie
auch verstehen und auch aus unterschiedlichen
Perspektiven diskutieren. Diese Angebote gehörten zum
Kern unseres Konzeptes“, so Walter Smerling.
Große Kunst an Rhein und Ruhr
Das NRW-Forum Düsseldorf fungierte als eine Art Entree
für die Kooperation der Museen. Besonders beeindruckend
dort: „View, review“ von Huang Min. Ein 16 Meter langes
Gemälde, das eine Gruppe Chinesen beim Betrachten einer
traditionellen Tuschelandschaft zeigt, ist Markenzeichen
für die aktuelle Kunst Chinas - zwischen Vergangenheit
und Gegenwart, Tradition und Moderne - die neue, eigene
Ausdrucksformen sucht. Ebenfalls spektakulär ist auch Xu
Bings Installation „1st Class“. Die Bodenskulptur aus
500.000 Zigaretten war im Duisburger Lehmbruck Museum
ebenfalls ein Publikumsrenner. Dies sind nur zwei
Beispiele für großartige chinesische Kunst in den Museen
Nordrhein- Westfalens, die nun teilweise nach Mallorca
reist.
Die Ausstellung unterwegs nach Palma de
Mallorca
Eine Auswahl der Fotoausstellung „Works in Progress“ aus
dem Museum Folkwang, wird vom 19. September 2015 bis zum
3. Januar 2016 im Casal Solleric in Palma de Mallorca zu
sehen sein. Nach dem kuratorischen Konzept von William
A. Ewing und Holly Roussell Perret-Gentil werden 18
ausgewählte Positionen der Fotoausstellung „Works in
Progress“ von Essen nach Mallorca reisen.
Partnerschaft mit Modellcharakter zwischen privaten
und öffentlichen Akteuren
Beispielhaft war auch die Zusammenarbeit zwischen
privaten Institutionen wie der Stiftung für Kunst und
Kultur e.V., Veranstalter von CHINA 8 und Betreiber des
MKM Museum Küppersmühle und den öffentlichen Museen der
beteiligten Städte. Partnerschaftlich wurde unter der
Federführung von Prof. Walter Smerling die Ausstellung
innerhalb von zwei Jahren geplant und realisiert. Dies
wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der
beiden Hauptförderer Brost-Stiftung und EVONIK
Industries AG. Weitere Partner wie BILD, DB Regio NRW,
DB Rheinlandbus, die Duisburger Hafen AG, Finnair Plc.,
der Flughafen Düsseldorf, die FUNKE MEDIENGRUPPE, die
Sparkassen in Nordrhein-Westfalen sowie Ströer Media SE
haben wesentlich zum Gelingen der Ausstellung
beigetragen. Dank dieser Förderer und Partner konnte die
Ausstellung ausschließlich privatwirtschaftlich
finanziert werden.
Pressekontakt:
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Atelier Essen
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